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AM WENDEKREIS DES KREBSES |
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Geografie Lanzarote liegt zwischen dem 28. und 30. nördlichen Breitengrad und dem 13. und 14. westlichen Längengrad. 115 Kilometer entfernt von der afrikanischen Westküste erstreckt sich Lanzarote von der Punta de Papagayo im Süden bis zur Punta Fariones im Norden über eine Länge von 62 Kilometern, die maximale Breite beträgt 21 Kilometer. Auf einer Fläche von 795 Quadratkilometern (das entspricht der Fläche Hamburgs) leben etwa 80. 000 Einwohner, das entspricht einer mittleren Bevölkerungsdichte von rund 100 Einwohnern pro Quadratkilometer. Zieht man die unbewohnbare Vulkanwildnis ab, die etwa ein Drittel der Gesamtfläche ausmacht (260 qkm), ergibt sich eine mittlere Bevölkerungsdichte von rund 150 Einwohnern pro Quadratkilometer. Im Vergleich (Zahlen wurden aufgerundet): Fuerteventura 14; Deutschland 229; England 375; Norwegen 13; Spanien 80. Allein ca. 30 000 Menschen leben in der Hauptstadt Arrecife. Nur etwa 30 % der Landschaft sind kultiviert und werden wirtschaftlich genutzt. Im Westen und Norden der Insel fällt die Küste schroff ab, während an der Ost- und Südküste weite, weisse Strände liegen, die gute Bade- und Wassersportmöglichkeiten bieten. Die höchste Erhebung Lanzarotes ist der Peñas del Chache aus dem Famaragebirge im Norden mit 671 Meter. Im Süden ragt der Atalaya mit seinen 608 Metern hervor. Er ist der ,,Hausberg" von Femes. Von der Spitze des Atalaya aus kann man bei klarer Sicht die Insel überblicken, auf der über 100 Vulkane mit mehr als 300 Kratern verteilt sind. Und man überblickt die ,,Vulkanwildnis", die mit 260 Quadratkilometern etwa ein Drittel der Gesamtfläche Lanzarotes ausmacht. Hier steht das Timanfayagebirge mit den Montañas del Fuego (den Feuerbergen). Der Islote de Hilario ist der letzte ,,heisse" Vulkan. Diese Vulkanlandschaft wurde zum Nationalpark erklärt. |